Wo Sie suchen müssen
- Einfamilienhaus: Im Keller oder Hausanschlussraum, dort wo die Leitung durch die Wand kommt – direkt vor oder nach der Wasseruhr sitzt der Haupthahn (Rad oder Hebel). Ohne Keller: Hauswirtschaftsraum, Garage, manchmal ein Bodenschacht.
- Mehrfamilienhaus: Der Haupthahn im Keller sperrt das ganze Haus – gut zu wissen, aber für den Wohnungsnotfall wichtiger ist die Wohnungsabsperrung: ein Ventil im Bad, WC oder Flur (oft in der Vorwand oder im Versorgungsschacht). Wer zur Miete wohnt, fragt Hausverwaltung oder Nachbarn – fünf Minuten, die sich auszahlen.
- Zwischenlösung für jede Zapfstelle: Die Eckventile unter Waschtisch, Spüle und WC sperren die einzelne Stelle – für einen tropfenden Anschluss reicht das oft schon.
Einmal testen, dann beschriften
Ein Haupthahn, der zwanzig Jahre nicht bewegt wurde, sitzt fest – ausgerechnet dann, wenn es darauf ankommt. Drehen Sie ihn einmal behutsam zu und wieder auf (nicht mit Gewalt, keine Verlängerung ansetzen). Geht er schwer oder tropft er an der Spindel, ist das ein Fall für uns, bevor der Notfall kommt. Danach: Schild dran („Haupthahn Wasser”) und allen im Haushalt zeigen – auch Kindern, die alt genug sind.
Die Reihenfolge im Ernstfall
- Wasser abstellen (Eckventil → Wohnungsabsperrung → Haupthahn, je nachdem, was der Schaden verlangt).
- Strom im betroffenen Bereich aus, wenn Wasser in Steckdosen- oder Lampennähe läuft.
- Dokumentieren und anrufen: Fotos für die Versicherung, dann der Fachbetrieb.
Ab hier ist es Profi-Sache
Ein festsitzender, tropfender oder abgebrochener Haupthahn wird nicht mit der Rohrzange „überredet” – alte Ventile brechen dabei ab, und dann steht das Haus erst recht unter Wasser. Der Tausch des Haupthahns gehört in Fachhände; muss dafür die Zuleitung vor der Wasseruhr gesperrt werden, koordinieren wir das mit der REWAG. Auch nachrüstbare Wohnungsabsperrungen, wo keine existieren, sind eine überschaubare Investition mit großem Notfallwert.
Typisch Regensburg
In der Altstadt und in Stadtamhof liegen Hausanschlüsse gern dort, wo man sie nicht vermutet: im hintersten Gewölbekeller, hinter Lattenverschlägen, in ehemaligen Werkstätten oder im Nachbargebäude, weil Häuser über Jahrhunderte geteilt und verbunden wurden. Wir haben Haupthähne schon an Orten gefunden, die selbst langjährige Bewohner nicht kannten. Umso wichtiger: einmal in Ruhe suchen (lassen), beschriften – und im Ernstfall Sekunden statt Minuten brauchen.
Rufen Sie an – wir prüfen Haupthahn und Absperrungen bei Gelegenheit mit, wenn wir ohnehin bei Ihnen sind. Und im Notfall sind wir sofort dran.
Der schnellste Weg zu uns ist der Anruf – kostenlos und unverbindlich, rund um die Uhr. Bei weniger dringenden Anliegen erreichen Sie uns auch über unser Kontaktformular.
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